Auslöser für die Quartiersinitiative war der „Sozialplan Alter“, den die Stadt Kaarst zwischen 2015 und 2017 erstellen ließ. Dieser Sozialplan beinhaltet Zahlen, Problemlagen und Bedarfe in Bezug auf das Älterwerden in den verschiedenen Stadtteilen. So also auch in Büttgen, denn hier leben die meisten Menschen über 60. Von insgesamt 6400 Menschen im Stadtteil sind nahezu 33 Prozent 60 Jahre und älter.

Gefördert wird das Projekt in Trägerschaft des Caritasverbandes Rhein-Kreis Neuss von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW, dem Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln und der Sparkassenstiftung Kaarst-Büttgen in Kooperation mit der Stadt Kaarst über 3 Jahre.

Menschen beim Älterwerden begleiten, sie unterstützen und  ihnen helfen, selbst aktiv zu werden also Aktivitäten von Bürgern für Bürger – all das hat sich die „Quartiersinitiative Älterwerden in Büttgen“ zur Aufgabe gemacht.

Die Initiative richtet sich an Menschen, die hier im Quartier leben. Sie soll Menschen ins Gespräch bringen, um herauszufinden, was die Menschen in Büttgen wirklich bewegt, wie sie im Alter leben möchten und welche Unterstützung sie dafür brauchen.

Es geht darum, gemeinsam zu gestalten, was man sich für das Älterwerden wünscht.

In Büttgen gibt es bereits viele Angebote, die nur nicht von jedem wahrgenommen werden. Daher ist mit einer der ersten Schritte auch die Vernetzung der bereits vielfältigen Angebote und Dienste.

Im Frühjahr 2018 hat das Projekt Quartiersinitiative Büttgen begonnen und in den ersten Bürgertreffen wurden bereits viele Wünsche und Bedarfe geäußert. 

Menschen, die sich selbst engagieren möchten, fehlt häufig der Mut, ihre Hilfe anzubieten. Anderen fehlt eventuell geeigneter Raum, um beispielsweise einen Gesprächskreis zu starten. Darum war die Suche eines Treffpunkts vorrangiges Ziel.

Mit den Räumlichkeiten im Gemeindezentrum der ev. Johanniskirche konnte ein hervorragend geeigneter Quartiertreff gefunden werden und von der Caritas angemietet werden.  Hier können alle Aktivitäten stattfinden.